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Einkaufen in Ockenheim?

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Traum oder Wirklichkeit - Interview mit Bürgermeister Arnold Müller

Eines der zentralen Themen in unserer Gemeinde wird sein, ob wir es schaffen, die Einkaufmöglichkeiten im Ort unter gemeinsamer Anstrengung zu verbessern. Was liegt also näher als unseren Bürgermeister nach dem Stand der Dinge zu fragen.

Arnold, ganz konkret, wie siehst Du aktuell die Situation im Ort bezüglich der noch vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten? 

A.M.: Schrumpfendes Angebot vor Ort ist ein allgemeiner Trend. Fast alle kleinen Orte, ja sogar größere Innenstädte sind betroffen. So schön es auch ist, attraktive Einkaufmärkte unseren Nachbargemeinden zu haben. Sie tragen dazu bei, dass sich dies auch für uns Ockenheimer nachteilig auswirkt.

Daraus kann man nur den Schluss ziehen, dass wir für Ockenheim versuchen sollten, neue Möglichkeiten zu erschließen. Wie könnte die Lösung aussehen?

A.M.: Wir sollten nicht nur, wir müssen! Wir müssen Möglichkeiten suchen, abwägen und alles zur Umsetzung unternehmen. Ich sehe momentan zwei Lösungsansätze: Möglichkeit A: Die Umgestaltung und Nutzung vorhandener Baulichkeiten, um den örtlichen Einzelhändlern verbesserte räumliche Bedingungen zu schaffen. Verbessert werden müssen das Raumangebot im Laden selbst, aber auch die Erreichbarkeit und das Parken. Bei einen „Runden Tisch Gespräch" mit möglichen Interessenten gab es deutliche und positive Signale. Möglichkeit B: Es gibt ernsthafte Interessenten für die Ansiedlung eines Einkaufsmarktes. So könnte ein breites Angebot an Lebensmitteln, wie Obst, Gemüse, SB-Fleisch, Wurstwaren, sowie Haushaltsartikeln geschaffen werden. Eine große Chance, die wir uns nicht so einfach entgehen lassen sollten.

Das hört sich gut an - und die ganze Fraktion ist motiviert, Dich dabei zu unterstützen. Aber, keine Vorhaben ohne Hürden. Wo könnten sich aus Deiner Sicht solche Hürden aufbauen, die eine mögliche Umsetzung verzögern oder gar verhindern?

A.M.: Beide Alternativen sind nur in privater Trägerschaft denkbar. Die Gemeinde kann den Weg bereiten und wird unterstützen, wo immer es möglich ist. Aber am Ende des Tages müssen die Projekte für die Anbieter nachhaltig tragfähig sein. Das bedeutet z.B. in Bezug auf den Einkaufmarkt, 1. das Gelände muss an der Bundesstraße liegen, da sich ein solcher Markt nicht alleine durch Ockenheim trägt, 2. das Gelände muss erschlossen werden und 3. der Geländeerwerb von den privaten Eigentümern muss zu vernünftigen Preisen erfolgen. Dies ist die Grundvoraussetzung, an der sich das Gelingen des Projektes entscheiden wird.

Probleme sind da, um Sie gemeinsam zu lösen. Siehst Du solche Lösungsmöglichkeiten und wie könnten wir das gemeinsam verwirklichen? Brauchen wir hier nicht die Solidarität Aller?

A.M.: Zweifelsohne! Solidarität brauchen wir für den bewussten Einkauf in Ockenheim - auch schon jetzt und heute. Sie hilft, die ortsansässigen Händler zu motivieren hier Vorort zu bleiben. Bezüglich des Einkaufsmarktes steht und fällt natürlich alles mit der Solidarität der Grundstückseigentümer - aus dem vorher genannten Grund. 

Aus Dir spricht sehr viel Überzeugung für dieses Vorhaben. Es lohnt sich also für Ockenheim, die nächsten Schritte zielgerecht anzugehen. Wie sehen die nächsten Schritte aus?

A.M.: Ich halte es für wichtig und richtig, beide Alternativen parallel zu verfolgen. Die beiden Lösungsideen konkurrieren jedoch miteinander. Im optimalen Fall gelingt es uns, eine Wahlmöglichkeit zu haben. Wir bedanken uns für diese Informationen aus erster Hand, die sicherlich für alle Ockenheimerinnen und Ockenheimer von großem Interesse sind.  

Wie stehst Du zu der Idee mit Ockenheimdirekt schnell, aktuell und umfassend im Ort zu informieren? (Wir wollen natürlich weiter am Ball bleiben und Dich auch künftig mit Fragen „löchern".)

A.M.: Offene Information und Ansagen halte ich für sehr bedeutsam. Gespräche, Infos im Amtsblatt, Gelber Zettel und regelmäßige Bürgerversammlungen sind meine Kommunikationsmittel. Jede Unterstützung bei der Darstellung dessen, was Ockenheim betrifft, finde ich gut. 

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